Wer ist (dein) Delivery Hero?

Wer oder was verbirgt sich hinter dem Namen Delivery Hero? Die Delivery Hero GmbH wurde in Berlin von vier Gesellschaftern ins Leben gerufen. Ziel der Holding sollte es sein, ein globales Netzwerk zu schaffen, um online Essen zu bestellen. Die Namen der heldenhaften Gründer sind Markus Fuhrmann, Lukasz Gadowski, Kolja Hebenstreit und Niklas Östberg. Und offenbar lagen sie mit ihrer Geschäftsidee goldrichtig.

Unternehmensbeteiligungen

Mit die ersten Firmen, die zu Delivery Hero gehörten, waren OnlinePizza, aktiv in Skandinavien, Österreich und Polen, und hungryhouse in Großbritannien. In Deutschland war es Lieferheld, diese Plattform wurde schon kurz nach der Gründung komplett übernommen. Und das Unternehmen begann rasch zu wachsen, heute ist die Liste von Beteiligungen gewaltig. Zur Holding gehören inzwischen mehrere Firmen, die in ganz Lateinamerika für Essenslieferungen sorgen. Talabat versorgt Hungrige auf der arabischen Halbinsel. Es gibt Firmen in der Slowakei, in Tschechien, Griechenland, Australien und Südkorea, in der Türkei, im Libanon und in der Schweiz. Foodpanda ist eine Beteiligung, die in Indien, Pakistan und Bangladesch Essen liefern lässt.

Und weil das dem Delivery Hero noch nicht genug war, kamen auch pizza.de und Foodora noch unter das Dach der Holding. Foodora ist spezialisiert auf Restaurants, die über keinen eigenen Lieferservice verfügen, und hat seinen Fokus auf Europa, Australien und Kanada.

Delivery Hero wächst weiter

Die Liefer-Holding ist nicht nur groß, sie wächst auch unaufhaltsam weiter, und das am stärksten außerhalb Europas. Der Umsatz konnte im letzten Jahr um 60 Prozent gesteigert werden. Allerdings schreibt das Unternehmen noch keine schwarzen Zahlen, laut CEO Niklas Östberg habe man stark in das Marketing investiert. Geplant ist, ab dem vierten Quartal 2018 auf Monatsbasis Gewinne zu verzeichnen, ab nächstem Jahr dann durchgängig. Mehr als ein Drittel des Umsatzes erzielt man in Europa, der Mittlere Osten mit Nordafrika liegt knapp vor Asien auf dem zweiten Platz, den kleinsten Anteil mit nur knapp 10 Prozent am Gesamtumsatz hat der amerikanische Markt. Es scheint, der Held ist noch nicht am Ziel angekommen.

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