Jetzt kommt McDelivery!

McDonald’s hat es nicht leicht in Deutschland. Die Kunden haben in den vergangenen Jahren ein ökologisches Bewusstsein entwickelt, das die amerikanische Fast-Food-Kette vor einige Herausforderungen gestellt hat, es hat einige Mühen und Zeit gekostet, neben Hamburgern und Fritten auch gesunde Gerichte in die Speisekarte mit aufzunehmen. Aber die Kunden wollen mehr, vor allem mehr Abwechslung, ein Problem für die kleine Menükarte mit eingeschränkten Variationen. Und jetzt hätte man beinahe den weltweiten Trend zu Lieferungen an die Haustür verschlafen. Aber das Management will nun Lösungen präsentieren.

Neues Image

Schon vor einigen Jahren hatte der Konzern begonnen, sich ein neues Image zuzulegen. Komplett gesund wurden Burger und Pommes dadurch nicht, der typische Kunde der Fast-Food-Kette hat das wohl auch nicht erwartet. Aber hier und da ist auf der Menükarte ein Salat aufgetaucht, und wer vegetarisch oder gar vegan essen will, findet auch bei McDonald’s irgend etwas Passendes. Nachahmer fand auch die Entscheidung, in den USA kein Fleisch von mit Antibiotika behandelten Hühner zu verwenden. Bis 2025 will man auch alle Verpackungen ausschließlich aus ökologischen Materialien produzieren lassen.

Umsatz geht zurück

Mit dem ökologischen Gewissen alleine lässt sich kein Geld verdienen. Sonderangebote sind das Stichwort, preiswerte Getränke, McPick oder andere Aktionen holen Kunden in die Lokale, die länderspezifischen Aktionen will man fortsetzen. Die Umsätze gingen dennoch zurück. Das liegt allerdings nicht nur am Ausbleiben von Kunden, sondern auch an der zunehmenden Auslagerung der Filialen an Frachise-Nehmer. Damit sinkt der Umsatz, aber auch das Risiko.

McDonalds an die Haustür

Auch der Markt der Lieferdienste ist ein Problem für McDonald’s, man hat den Anschluss verpasst, und gerade dieser Markt wächst rasant, die Prognosen sind beeindruckend. Zusammen mit UberEats hat man ein Konzept erarbeitet, das die Hamburger direkt zum Kunden bringt, die Produkte sind dafür schließlich bestens geeignet, Qualitätseinbußen durch den Transport sind kaum zu erwarten, durchaus ein Vorteil im Wettbewerb. In Deutschland wird der Lieferservice schon in vielen Städten angeboten, und zwar in Zusammenarbeit mit Lieferheld, Foodora und Pizza.de.

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