Essen auf Rädern – von null auf hundert

Als vor einigen Jahren im Fernsehen die ersten Werbespots für Lieferdienste aufkamen, was haben Sie damals gedacht? Für Sie war das nichts, Ihr Italiener lag um die Ecke, Pizza und Spaghetti in Reichweite. Und wenn Sie mal etwas Abwechslung wollten, der Thailänder im Nachbarort liefert schließlich aus, einfach anrufen, ein paar der vielen Nummern ordern, und kurz darauf dampfen Frühlingsrollen, Tom Yum Suppe und Ente mit Reis und Gemüsen zuhause auf Ihrem Tisch.

Wachstumsmarkt

Und heute? Sagen Sie bloß nicht, Sie hätten da noch nichts bestellt! Deutlich mehr als die Hälfte aller Deutschen nutzen die Dienste von Lieferando, Lieferheld und Co. regelmäßig, der Markt boomt geradezu. Die Prognosen der Wirtschaftsexperten sind mehr als optimistisch und immer neue Dienstleister tauchen am Markt auf, mit großen Plänen. Es gibt jetzt nicht nur die klassischen Lieferdienste als Vermittler, sondern auch Dienstleister, die mit einer eigenen Lieferflotte antreten, um den Markt ganz neu aufzurollen. Auch Uber ist vor kurzem mit in den Ring gestiegen.

Wettbewerb

Es ist ein hart umkämpfter Markt, die Wachstumsprognosen können viel versprechen, doch das Marktvolumen in der Gastronomie ist nicht unendlich. Der Verdrängungswettbewerb ist voll im Gange, man buhlt um die bestellwilligen Kunden. Aber am Ende kann es nicht nur Sieger geben.

Was heißt das für Sie, als Verbraucher? Erstmal zurücklehnen, denn solange die Branche um Sie kämpft, hat das viele Vorteile, günstige Preise und mehr Service hoffentlich inbegriffen. Nehmen Sie Ihr Smartphone in die Hand und starten die Liefer-App. Da gibt es jetzt auch einen Inder, was würden Sie gerne mal probieren, Lamm Biryani oder Tandoori Chicken? Sie haben Hunger? In einer knappen Stunde schon klingelt der Essensbote an Ihrer Tür.